Slangnacht 2009

Mini-Slangnacht

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Mini-Slangnacht
An der diesjährigen Slangnacht wird ein Rap-Contest ausgeschrieben um aufstrebenden Schweizer Hip Hop-Nachwuchs zu fördern. Viele Jugendliche schreiben zu Hause ihre eigenen Raps, produzieren Beats und erhalten keine Möglichkeit aufzutreten oder ihre Sachen zu zeigen. Die Mini-Slangnacht richtet sich an Jugendliche von 13 bis 19 Jahren. Wer einen eigenen Rap hat, kann diesen bis am 15. Oktober 2009 einschicken. Die Texte dürfen nicht rassistisch, sexistisch oder homophob sein. Eine Jury von bekannten Schweizer Rappern wählt die besten 8 Einsendungen aus. Die Sieger treten an der Mini-Slangnacht auf, welche als Vorprogramm am Nachmittag stattfindet.
Die Jury bestehend aus Griot, Big Zis, Stern 1.

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Schwarzwiis

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folgt

Tumen

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Tumen

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LDDC

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LDDC
Die Crew Los Diablos Del Cielo (LDDC) besteht aus vier Crewmitgliedern. Die Vereinigung der drei Sprachen Spanisch, Englisch und Französisch führt zu ihrem unikaten Style, welcher durch professionellen Turntabelism unterstrichen wird. Severin Weilenmann alias Third Eye produziert die Beatz von LDDC und steuert die Englischen Vocals zu. 1999 begann er eigene Musik zu produzieren und wechselte nach drei Jahren von Schweizerdeutsch auf Englisch. Während dieser Zeit traf er Nicolas Herzig alias Loco Escrito. Der Halbkolumbianer, welcher sich schon sehr jung in die HipHop Kultur eingelebte, schrieb damals seinen ersten Text auf Spanisch. 2004 gründeten sie LDDC und produzierten ihr erstes Album El Principio mit Unterstützung des südamerikanischen Labels Marcano Productions. Samir Sassella, alias Tunicolo war schon zu Beginn wie ein Crewmitglied mit dabei. Rap wurde bald zu seiner Leidenschaft und mit grossem Ehrgeiz erreichte der Halbtunesier in kurzer Zeit ein hohes Niveau an französischem Flow und wurde 2006 endgültig zum dritten Crewmitglied. Durch Mehran Mahdavi wurde die Crew vervollständigt. Seine Beatz und sein Können als DJ machen ihre Musik noch Facettenreicher.

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Mo3ta

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MO3TA (ausgesprochen: muata), mit bürgerlichem Namen Muatasim Bouhouch, ist als Sohn einer Schweizer Mutter und eines marokkanischen Immigranten in Zürich geboren und aufgewachsen. Er wurde schon als kleines Kind mit den vorherrschenden Vorurteilen gegenüber Ausländern konfrontiert. Da jedoch auch Schweizer Blut in seinen Adern fliesst, konnte er sich auch nicht mit dem Bild des Ausländers ganz identifizieren. So lernte MO3TA mit Rassismus, den verschiedenen Kulturen, die er in sich vereint sowie den Vorurteilen umzugehen.
Durch diese ganze Zeit begleitete MO3TA seine Liebe zur Musik, insbesondere Rap und Raï . Er fing selber im Jahr 2000 mit Rap an. Anfangs auf Züritüütsch, fing er dann doch schnell an, seine Texte auf Arabisch zu schreiben und ist somit einzigartig in der Schweiz, wenn nicht sogar in Europa. Bis 2004 feilte er an seinen Skillz bis er auf PHO, Condor und James traf und somit die legendäre Stadtzürcher Rap-Crew C4STYLE entstand, mit welcher er unzählige Auftritte und Engagements bestritt . Nebenbei ging er weiter auf seinem eigenen musikalischen Weg und entwickelte sich zu einem hervorragenden Künstler. C4STYLE und somit auch MO3TA wurden im Jahr 2006 vom urbanen Label Inferno Muzik aufgenommen. Zur ersten CD von Inferno Muzik «Streetwar Connection» steuerte er mit C4STYLE auch einen Song bei. Zuvor hatten sie einen Track produziert für die EP «Dritti Mahnig» vom Zürcher Rap Urgestein EKR. Danach steuerten sie den Titelsong des Mixtapes «Street Inferno» von DJ Malik bei, welches sogar internationalen Absatz fand. Bei unzähligen Auftritten in der Stadt Zürich, der ganzen Schweiz und sogar in Paris zeigten MO3TA und C4STYLE ihre Qualitäten auf der Bühne

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Sulaya

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Sulaya

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Manillio & CBN

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Manillio-CBN

Schweizer Rap stagniert seit Jahren. Doch jetzt machen sich zwei junge Rapper daran, die Szene gehörig aufzumischen: Manillio und CBN.

Die Schweizer Rap-Szene ist am Boden: Die einen geben auf (Wurzel 5), die anderen gehen Richtung Pop und heimsen endlich ihre verdienten Lorbeeren ein (Stress, Bligg) – und der gros­se Rest ist komplett von der Bildfläche verschwunden. «Bligg, Sektion Kuchikäschtli oder Wurzel 5 sind seit ­Jahren die Stars der Szene. Eine Verjüngungskur ist bitter nötig», meint Manillio selbstbewusst. Und weiter: «Diesen Herbst ist es Zeit für einen Wechsel.»

Und dieser könnte tatsächlich stattfinden: Neben Manillio, dessen Album im Oktober erscheint, steht auch der St. Galler CBN in den Startlöchern. Am Freitag hat er sein Debüt-Album «Papillon» veröffentlicht. Und darauf ist das zu hören, was viele im hiesigen Rap vermisst haben: Die Platte ist frisch, unverbraucht und es werden neue Themen angesprochen. «Es war Zeit für ­eine Platte ohne die üblichen Hip-Hop-Klischees. Momentan gibts einfach zu viel ­Mongozeug», so CBN. «Wir sind näher bei den Kids und stylischer. Gerade technisch sind die bekannten Crews doch völlig eingerostet», doppelt Manillio nach.

Die beiden 22-jährigen Shootingstars gehen im Herbst zusammen auf Tour, um den Schweizer Rap in seinen zweiten Frühling zu führen.

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Dabu Fantastic

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Dabu Fantastic

Was als Solo-Nebenprojekt begann, ist zu einer Band gewachsen, die mittlerweile zu den überraschendsten Live-Acts der Schweiz zählt. Dabu Fantastic ziehen immer wieder neue Register und spielen nie zweimal die selbe Show. Ihr Publikum lacht, staunt, tanzt und dreht zum Schluss oft komplett durch. Dafür verantwortlich sind der Einsatz von Live-Instrumenten und Gesang in ihren Rap-Shows, sowie augenzwinkernde Tanz-Einlagen und hervorragendes musikalisches und technisches Können. Mit ihrer Studio-Musik überraschen und erstaunen Dabu Fantastic ebenso. Ihr neues Album „Agglo Disco“ bietet über 50 Minuten ausgereifte Musik mit wunderbaren Geschichten und Melodien aus der Agglomeration. Dabu Fantastic schreiben Songs, die sich nicht vor Vergleichen mit den grossen Namen der Schweizer Musikgeschichte scheuen müssen. Sie behalten dank ihrer technischen Versiertheit aber immer den Kontakt zur Hip-Hop-Welt, aus der sie kommen. Die Nähe ihrer Musik zum Mundartrock wurde auch schon im Song «Bring Mär Äs Glas» deutlich, der sich 2007 disokugelnd zum Videohit auf Roboclip und Youtube gemausert hat. Als Exklusiv-Track für den Album-Relalease 2009 haben die drei Zürcher Oberländer einen Clip zum Song „My Mobile“ gedreht. Als offizielles Album-Video folgte der Clip zum Über-Song „Jack Johnson“, der auf Viva und SF2 in Rotation war. Zur Zeit sind Dabu Fantastic auf ausgiebiger Tour durch die Schweiz, weitere Videos sind in Planung.

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Tommy Vercetti

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Tommy Vercetti

Mit «GuätNacht» liefert Tommy Vercetti seinen Release Nummer 9 seit seinem ersten Cheftape im Jahre 2003. Das Mixtape ist ein letztes Aufräumen seiner Schubladen, bevor im Frühjahr 2010 sein Album erscheint. Das 21 Tracks starke Teil vereint verschiedenstes Material: die schon fast im Schlaf geschriebenen Radio-16er, Samstag-Nacht-Songs, aber auch Nachdenkliches aus den eher dunklen letzten Monate. «Ich denke, GuätNacht schliesst an StrassenLampenBlind an und ist ein guter Übergang vom fröhlich-verblödeten Eldorado zum eher schwermütigen Album. Vor allem die letzten Tracks gehen schon stark in diese Richtung.» Viel Spass und gute Nacht.

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Wicht

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Wicht

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Steezo

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Steezo

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Liricas Analas

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Liricas Analas

Die Geschichte von Liricas Analas beginnt irgendwann im Frühjahr 1999, als sich zwei Jungs aus der Surselva fanden, um die Philosophie und Einstellung ihrer Hip Hop-Kultur in Rap umzusetzen. Es entstand der erste romanische Rapsong „il tren da Sedrun“. Von da an war klar, dass für die romanische Jugendkultur noch Hoffnung besteht und diese nicht bloss durch staatlich subventionierte Pseudoprojekte am Leben gehalten wird. Das Totgesagte sollte wie ein Phönix aus der Asche steigen und in Form von Liricas Analas der Rumantschia einmal einen heftigen Arschtritt verpassen. Bevor es jedoch dazu kommen sollte, bekamen die zwei Jungs weitere Gesellschaft von drei Gleichgesinnten, die sich nacheinander der Formation anschlossen. So waren sie zusammen, die fünf MC’s jener Zeit, namentlich: Orange, Spoon, pddp, Just und Flepp. Nach einer langen Zeit der DJ-Dürre fand ein nach England emigrierter Einheimischer (Gionson) den Weg zurück nach Hause an die MK2 von Liricas Analas. Es sollte noch ein Zweiter (Suit) kommen, dessen Weg und Motivation sich der Crew anzuschliessen noch heute unklar ist (er ist aus Zürich).
So sei es: Suit und Gionson bildeten ab dato die rhythmische Artillerie bei Liricas Analas. Am 27. Dezember des Jahres 2001 fanden sich die Jungs ein, um ihr erstes Konzert in der R5 in Dieni zu zelebrieren. Das Resultat war ein geglückter Abend, vollgepackt mit Rap. So nahm die Geschichte ihren Lauf. Ein Konzert folgte dem anderen und ehe die Jungs es merkten, standen sie auf Bühnen des Open Air Val Lumnezia, expo02, Langstrassenfest (Helvetiaplatz) und Riders-Palace, an der Seite von Stress, Greis, Kuchikäschtli und anderen Bands. Die Resonanz auf die Musik von Liricas Analas war gross, und so entschlossen sich die rappenden Landeier des Bündner Oberlands einen Tonträger zu veröffentlichen. Aus einigen Tagen Studioarbeit wurde das Debütalbum “Analogia” geboren, welches am 28.02.2004 in Disentis getauft wurde. Ein solider Grundstein für die Arbeit der Crew war nun gelegt und die Geschichte der Liricas ging weiter.
Nach unzähligen Konzerten in der Schweiz und auch Featurings auf anderen Alben (z.B. Gimma, Amplified, Milchmaa, QRCT) wurde das neue kreative Schaffen im neuen Album „AnalFaBad“ umgesetzt. Mit dieser Veröffentlichung und dem erstmaligen Dreh eines Videoclips zum Song „Siemis“ nahm die Story seinen weiteren Lauf. Es folgte eine zweijährige Tour mit über 60 Konzerten, die die Jungs bis nach Tschechien führte und auf die grossen Openair-Bühnen von Frauenfeld und St. Gallen. In der Zwischenzeit stieg pddp aus der Crew aus und Spoon verabschiedete sich als MC von der Bühne, bleibt aber den Liricas Analas als Produzent zusammen mit Suit aka Suivez weiterhin erhalten. Nach einer kreativen Auszeit und Solo-Projekten war die Zeit reif, sich mit neuem lyrischen und musikalischen Stoff, an die Arbeit für das 3. Album zu machen. Nun ist es geschafft, im März 2009 wird „Analectrica“ das Licht der Welt erblicken und die Liricas Analas wieder auf die Bühnen der Welt führen.

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Fratelli-B

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Fratelli-B

Was sind das bloss für Zeiten, in denen wir uns momentan befinden. Eltern bangen um ihren Job, Unternehmen melden Konkurs an und Jugendliche blicken einer ungewissen Zukunft entgegen. Wie sieht die Welt morgen wohl aus? Eine Antwort darauf lässt sich nur schwer finden. Sicher ist nur, dass wir heute leben und hier und jetzt etwas bewegen, beeinflussen undpresse
verändern können. Diese Erkenntnis war Chandro und Flap Motivation genug, sich an die Aufnahme von neuen Songs zu machen. Jetzt, rund zwei Jahre nach der Veröffentlichung ihres Debut-Albums “D’Würfel sind gfalle“, etlichen Gastauftritten auf diversen Alben, Konzerten in der ganzen Schweiz und dem Gratis-Mixtape “Ehresach“, ist es endlich soweit:
Am 27. März 2009 erscheint das neue Fratelli-B Album mit dem passenden Titel “As gäbs keis morn“. Das Album überzeugt durch eine grosse Vielfalt an Themen, abwechslungsreiche Beats und zwei äusserst wortgewandte Mc’s. So beinhaltet das Album nebst Songs wie “Eis Herz, Ei Seel“, einem absoluten Highlight für alle Freunde von pumpenden Beats und technisch hochstehenden Raps, auch sozialkritische Songs wie etwa “Marco“ oder “Letter“, welche auf aktuelle Probleme und Missstände in unserem Land aufmerksam machen. Unterstützt werden die Fratellis sowohl von Freunden aus dem näheren Umfeld als auch von Rapgrössen wie Akil (Jurassic 5), Snaga&Pillath oder Bandit. Für die Beats standen unter anderem Produzenten wie Yvan Peacemaker, Shuko oder Joshimixu an den Reglern. Das Resultat ist ein mehr als würdiger Nachfolger von “D’Würfel sind gfalle“. “As gäbs keis morn“ ist ein äusserst empfehlenswertes Album mit Tiefgang und grossen Emotionen - Ein MUSS für alle Liebhaber des guten Musikgeschmacks!!!

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Luut & Tüütli

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Luut-tuetli

Es gab mal Zeiten, in denen hatte das Wort “Rap“ noch eine andere Bedeutung. Auch das Wort “MC“. Nicht jeder durfte sich so nennen, nicht alle, die eine CD von Eminem zuhause haben auch an eine HipHop-Party kommen. Damals trafen sich dort nur die, die aktiv etwas zur Szene beitrugen, die ihr Können, ihre “Skills“, in einem der vier Elemente des HipHop unter Beweis gestellt hatten. Patrick Mitidieri aus Bilten im Glarnerland war einer von ihnen. Ende der Achtziger Jahre, in sehr jungen Jahren, hatte er seine Leidenschaft für Rap entdeckt. Alles eigentlich “aus einem blöden Zufall heraus“, wie er heute selber sagt. Eine der CD’s, die er in der grossen Pause im Supermarkt mitgehen liess, war “Yo! Bum Rush The Show“, das Debütalbum von Public Enemy. Die geballte Energie und das Feuer, das in den Worten von Rapper Chuck D steckte, machten ihn neugierig. Bald liess er sich von der Schwester weitere Tonträger aus London mitbringen und reiste jeden Samstag nach Zürich, um nach den neusten Rap-CD’s Ausschau zu halten. Und dann ging er selber ans Werk: Erste Texte auf Italienisch, und kurz darauf, ermuntert durch die Stücke von P-27 und Black Tiger aus Basel auch auf Schweizerdeutsch. Auf Parties, in Kellern und an Strassenecken wurde dann in jahrelangem Sparring der Grundstein für die heutigen Skills gelegt. Man mass sich im Freestylen, kämpfte mit Reimen gegeneinander an, versuchte das Gegenüber verbal zur Schnecke zu machen. Der Sieger hiess immer öfter Bandit. Die Zeiten sind vorbei. HipHop hat sich mit den Jahren gewandelt und ist zu einer Mainstream-Kultur geworden. Viele der Werte sind im Laufe der Zeit auf der Strecke geblieben. “Es hat sich keineswegs alles zum Schlechten gewandelt“, sagt Bandit. “Gerade die musikalische Entwicklung finde ich völlig notwendig und gut. Ich möchte einfach, dass meine Zuhörer mitkriegen, was einen echten MC ausmacht.“ Sein erstes Soloalbum nach mehr als 15 Jahren als Rapper setzt dabei dort an, wo BANDIT mit seiner Gruppe Luut&Tüütli vor drei Jahren aufgehört hat. “Als chänteds Bärgä versetzä“ stieg von 0 auf Platz 15 in die Schweizer Album Charts und war eines der konstantesten Rap Alben, das die Schweiz je hervorgebracht hatte. Vor allem auch deshalb, weil es nichts Anderes im Sinn hatte, als Massstäbe in punkto Rap zu setzen. Keine missglückten Crossover-Versuche, kein aufgeblasenes Image, kein Gedudel fürs Radio, sondern bis zur völligen Beherrschung antrainiertes Können und viel Herz schwang da bei jedem Cut von DJ Aldäwaldä und jedem Reim der MC’s Shpoiz und BANDIT mit. Zwei Rapper, die mit der Zuhörerschaft ihr Freud und Leid teilten, den geliebten “Zigerschlitz“ repräsentierten und immer mal wieder, ganz sportlich festhielten, dass ihnen da draussen kaum jemand das Wasser reichen kann. “Dr letscht wos git“ ist da teilweise ähnlich, und doch ziemlich anders. Es ist geprägt von BANDITs eigener Vision. Von seinen Erfahrungen im Schweizer “Rapgeschäft“ und seinem Leben. “Ich lebe dieses HipHop-Ding sehr intensiv. Auch nach all den Jahren gehe ich nach dem Aufstehen direkt in unseren Bandraum und arbeite an meinen Tracks. Das ist mein Job, mein Lebensinhalt.“ Der Albumtitel ist deswegen zwar leicht überspitzt, aber dennoch ernst gemeint. Als würde er deftige Schellen verteilen, stellt er zu den wuchtigen Schlägen des Titeltracks seine Position klar. Im Refrain wird er, ohne die Stimme zu mässigen melodiöser: “Was chunt isch gliich, ich gang miin Wääg / doch rund um mich alls chalt und läär“. Der Frust ist zu spüren. Auch im eröffnenden “Ich bins, Bandit“, in dem der mehrfach ausgezeichnete Battlerapper nach einem Hörspiel-Intro im Backstage-Bereich die Bühne betritt. “Rap i dem Land - nüüt Homes, nur äs schwarzes Loch us dem ich usegschosse chumm“, rappt er dort auf einem Synthiefundament zum Jubel der Massen und beklagt sich sowohl über mangelnden Wettbewerb, wie auch über das “Business“ und die Typen an den Schreibtischen, die ihm das Geld wegnehmen. Zum Glück verschafft einem in Tagen, in denen alles zu viel zu werden droht (“Müed“) der Clubbesuch am Wochenende - (der deutsche Produzent Shuko hat mit “Min Shit“ eine grobschlächtige Synthie-Bombe gebastelt) - etwas Abwechslung. Dort kann BANDIT immer wieder feststellen, wie viel Kraft ihm die Musik gibt. So viel gar, dass sich der Rapper auf dem vom Zürcher Produzenten Cutmando perfekt durcharrangierten Track “Mini Musig“ zum Singen hinreissen lässt. “Der Track gehört zu meinen absoluten Favoriten auf dem Album. Einfach, weil er genau das Gefühl vermittelt, das Musik bei mir auslöst.“ Genau auf dieses Gefühl beruft er sich auch, wenn er zwei Rapgiganten aus dem benachbarten Ausland empfängt: Getragen von druckvollen Rock-Symphonien des Berner Produzenten Sad schwingt BANDIT auf “Gigant“ gemeinsam mit dem deutschen Rapper Kool Savas das Reimzepter. Und gleich zwei Mal trifft er auf dem Album auf den italienischen Rapstar Mondo Marcio, der zugleich als Produzent amtet. Auf “Don’t Stop“ geben sich die beiden einem hymnischen Höhenflug hin, der ihre Unaufhaltsamkeit, wie auch das unglaubliche melodische Gefühl des Gastes aus Italien unterstreicht. “Ich kann kaum beschreiben, was für eine Erlösung das erste Album von Mondo für mich bedeutete. Ein ganzes Jahr lang hab ich kaum was Anderes gehört“, sagt BANDIT zu Mondo Marcios Italorap-Quantensprung namens “Solo Un Uomo“. Sein enges Verhältnis zu Italien, den Teigwaren und der AC Milan erläutert BANDIT im Stück “Italomix“. Und wir könnten weiter machen: Von der Kooperation mit Soulkönig Seven oder dem Auftritt von Rapperin Pipsy schwärmen, die Glarner Produzenten Clapz, Pave und Frido (er produzierte die Videosingle “Mir sind“) hervorheben und den Flow des jungen Bilteners Jabazz preisen, dessen Türkisch unglaublichen Wohlklang hat. Aber vielleicht lieber noch mal generell: Dies ist ein Album. Mit einem Anfang, mit einem Ende, mit ebenso tiefen Einblicken in des Rappers Seele wie in die Ausschnitte der hübschen Damen auf der Tanzfläche. Und einem Rapper, der auch in den dunklen Momenten so souverän reimt, wie sonst kaum jemand in diesem Land. Dr letscht wos git.

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Triple Nine

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Triple Nine

TripleNine – Die Klasse von ’99 formiert sich. Hunger kann sich ganz verschieden manifestieren. Bei den Einen knurrt laut der Magen, andere werden unausstehlich und wieder andere verlieren jegliche Energie. Bei einigen der wichtigsten Exponenten der Basler HipHop-Szene äussert er sich in einem unbändigen Tatendrang. Statt in Wehklagen über Internetpiraterie oder schlechte Verkaufszahlen zu verfallen, haben sich acht bekannte Aktivisten der Gruppen Brandhärd, Taktpakt, Stuuberocker und Freakanoid entschlossen ihre Geschicke selber in die Hand zu nehmen und ihre Kräfte unter dem Namen TripleNine zu bündeln. Allesamt entstammen sie einer HipHop-Generation, die sich Ende der Neunziger Jahre endgültig der Kultur verschrieben hat und sich seither mit Ernsthaftigkeit und Engagement ihrer Version von Rap widmet. Nach langen Lehrjahren, in denen man nach dem Vorbild von Basler Raplegenden wie Kalmoo, Black Tiger, Shape und Poet erste Schritte wagte und sich mühsam die nötigen Fähigkeiten aneignete (wer immer noch glaubt, Rap sei ein Kinderspiel hat gut und gerne ein Vierteljahrhundert verschlafen), ist es für sie nun endgültig Zeit aus dem Schatten der Urväter zu treten. Mit mehr als 300 Konzerten, 14 teilweise immens erfolgreichen Tonträgern und insgesamt gegen 80 Jahren HipHop-Erfahrungen scheinen Mr. Fierce, Fetch, DJ Johny Holiday (Brandhärd), Jean-Luc Saint Tropez, Zitral (Stuuberocker), Abart (Taktpakt), Thierrey (Freakanoid) und SimonAyEm dafür nun auch mehr als gerüstet.

Der Name TripleNine steht dabei sowohl für das eigentliche Gründungsjahr des Zusammenschlusses im Jahr 1999, wie auch für ihre ideelle Verhaftung im HipHop-Schaffen der Neunziger Jahre. „Im Prinzip geht’s uns darum Rap so zu betreiben wie früher. Wir vertreten die gleichen Werte. Wir wollen gute Tracks machen, die sich nicht in eine Schublade stecken lassen. Wir sind weder Gangster-, noch Strassen-, noch Clubrapper. Wir machen Rap ohne Imagepflege und ohne unseren Rapstil irgendwelchen äusseren Umständen anzupassen“, erklärt Brandhärd-Produzent Mr.Fierce. „Wenn man so will, ist TripleNine ein Folgeschaden der Neunziger Jahre“, ergänzt sein Bandkollege Fetch. Wer nun hinter dem ganzen Projekt jahrelanges Kalkül oder den Entwurf eines findigen externen Marketingteams vermutet, ist auf dem Holzweg. Alles begann mit den Arbeiten am ersten Album von Taktpakt. Kaum hatten die Leimentaler angefangen zu wirken, legte ein Wasserschaden die Tätigkeiten in den ehemaligen Milieu-Studios (heute TripleNineStudios) für mehrere Monate lahm. Als das Studio wieder auf Vordermann gebracht worden war, hatten sich alle ausser dem 28jährigen Rapper Abart aus dem Projekt zurückgezogen. Sein Schaffensdrang zog die anderen mit: Jeden Mittwoch traf er sich mit DJ Johny Holiday und Produzent Mr. Fierce und arbeitete an einem Album, das nun unter dem Namen „Wäggselspil“ den Startschuss für die Labeltätigkeit von TripleNine darstellt. Bald entwickelten sich die arbeitsintensiven Mittwoche zu einem Treffpunkt für alle hungrigen Rapper und Produzenten der Klasse von ’99. Jede Woche wurde in unterschiedlicher Zusammensetzung ein Track aufgenommen. Mit der Zeit stärkte sich die Einheit – die Könige vereinigten sich zu einer gemeinsamen Regentschaft und TripleNine war geboren.

Nach dem Album von Abart, wird nun bald auch ein offiziell veröffentlichtes TripleNine-Tonträger mit den Tracks aus jenen Mittwochsessions erscheinen. Herrlich spontan, derbe und direkt geht es dort zur Sache. Und wer nicht aufpasst und sich mit den TripleNine-Members oder ihren Kumpanen wie Black Tiger oder Kalmoo anlegt, der kriegt Bier ins Gesicht. Damit wird jedenfalls in dem mit alarmierenden Streicherklängen und aufstachelndem Beat ausgestatteten Track „Giftig“ gedroht. „Persönliches und tiefgründigere Aussagen sparen wir uns für die jeweiligen Alben auf. Hier geht’s um straighten Rap, unverblümt und ehrlich“, sagt Fetch und schiesst noch das eines Mittwochs geborene Motto nach, das eigentlich alles erklärt:„Dasch Rap! Mach was de willsch, aber mach’s rächt!“

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Big Zis & Stern eis

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Big Zis

Manchmal ist die Welt eben doch eine Scheibe. Eine Welt, die sich bald auch in unseren Playern drehen kann: die neue CD von BIG ZIS «Und jetz … was hät das mit mir z tue?».

Das dritte Album der Zürcher Rapperin nimmt uns mit auf eine Reise durch eine fantastische Welt. Hinein in eine Wohnung, wo Bilder sich Menschen anschauen. Vorbei an Personen, die bloss Ideen von anderen sind. Durch einen Regen von Edelfasanen. Dann hoch hinauf, als Copilot eines fernsüchtigen Astronauten. Und schliesslich wieder runter auf den Boden der Tatsachen, wo man in der Küche stundenlang frustriert einem tropfenden Wasserhahn zuhört.

BIG ZIS alias Franziska Schläpfer lässt den Zuhörer enorm viele Geschichten erleben. Mit flüssigen Reimen und süffigen Rhythmen. Mal spricht sie Klartext zu pumpendem Hip-Hop, mal rappt sie über elektronische Klänge und ist dabei äusserst poetisch. Zum Beispiel interpretiert sie auf «Biberräis» – zusammen mit Sängerin und Co-Writerin Sophie Hunger – den Liebeskummer als unmögliche Beziehung zwischen einem Biber und einem Berg. «Und jetz … was hät das mit mir z tue?» ist eine sehr persönliche Sicht der Künstlerin. Und – wie der Titel schon andeutet – eine Einladung, nicht nur BIG ZIS Stück für Stück besser kennen zu lernen, sondern auch uns selbst. Kopf nickend, Hüfte schwingend oder vor sich her summend. Alle Songs werden zudem mit einem Videoclip überraschen und das Schweizer Publikum auch visuell in die Welt der BIG ZIS entführen.

Für dieses neue Werk hat die 32-jährige Rapperin wieder mit einer hochkarätigen Truppe gearbeitet. Die Brüder Marton di Katz und Valentino Tomasi legen den musikalischen Boden für die meisten Songs. Beide sind Mitglieder von Kalabreses Rumpelorchester. Ebenfalls aus dieser Ecke sind Instrumentalisten wie Benjamin Danech und Michael Flury. Für den treibenden Elektro auf «Suure Räge» hingegen hat BIG ZIS mit dem Techno-Produzenten Michal Ho a.k.a. Mijatoho gearbeitet. Die satten Beats auf «Käis Probleem» kommen von Sterneis, zu dessen Tracks sie bereits 1998 auf der legendären EP «Züri Slang» reimte.

Auf der Bühne ist BIG ZIS ein Talent ihresgleichen und weiss diese Stimmungen gekonnt ihrem Publikum zu präsentieren. Unterstützt wird sie dabei von zwei Tänzerinnen und dem Zürcher Domenico Ferrari, der die Sampler und Synthesizer so richtig zum Krachen bringen wird.

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Griot

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Griot

Nach dem Major-Debut „Strossegold“ (ausgezeichnet als „Bestes Rap Album des Jahres“ mit dem Slangnacht-Award) geht Griot mit seinem neusten Werk „STROSSEPARADE“ an den Start. Am 30. November 2007 erscheint das 21-Track starke Rapereignis auf Shotta Music/Universal. Nachdem GRIOT jahrelang so gut wie ganz auf Gäste in seiner Musik verzichtete, zeigt er uns diesmal gleich wie mans richtig macht. Hochkaräter aus dem In- und Ausland gaben sich das Mikrophon in die Hand: E.K.R, G-Rexus und Nex-One, Snaga & Pillath, Kalmoo, Kaled Ibrahim, Pretty Steezo, Terrorime Movement, Kool Sa vas (2 mal), Sentino und RCF fanden den Weg mit Griot ins Studio und verliehen damit der Mix-CD den Titel „STROSSEPARADE“ – über 12 Rapper und Sänger von Europas Strassen in einer Parade auf einer CD! Die erste Single „Wieviel Mal“ mit dem Münchner Sänger Kaled Ibrahim (Beat: Crada) zeigt, dass GRIOT auch sanfte Töne anschlagen kann – ohne zu überzuckern…das kommende Video dazu wird überraschen und überzeugen. Aufgenommen, gemischt und zusammengesetzt wurden die Tracks praktisch ausschliesslich von No Code Hausproduzent DJ SWEAP im GOLDENLEAGUE-STUDIO in Zürich. Die musikalische Unterlage kommt von DJ Drop (aus dem Shotta Music Camp), DJ Sweap, Crada, Brisk Fingaz, Sti, Monroe, Andy Bee (Roots Rockers), MowBeats, Mamadi, Bloodbrothers (NYC). GRIOT lancierte parallel zu den Aufnahmen zu „STROSSEPARADE“ seine eigenen Web-TV-Kanäle auf Youtube mit den Namen SHOTTA TV (www.myspace.com/shottamusicswitzerland) und SHOTTA TV SPORTS (www.myspace.com/shottatvsports) beide Online-TV-Programme erfreuen sich bereits einer grossen Beliebtheit...

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Dynamic Duo

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Dynamic Duo

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Greis

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Greis

Stets bemüht, den Masstab in Sachen Textinhalt und Reimfluss zu erhöhen, veröffentlichte Greis nach seinem Solo-Debut "Eis" zwei weitere Alben mit seinen Gruppen PVP und Chlyklass, sowie das internationale Collabo-Album "Prestige" mit seinen Mitstreitern Taz (Tafs), Claud (Sektion Kuchikäschtli) und dem deutschen Ausnahmerapper Curse. Nebst zahlreichen Gastauftritten auf Produktionen im In- und Ausland, von Deutschland bis nach Tansania, agierte er als Produzent vom Erstlingswerk der Zürcher Rapperin Anna und nahm anlässlich eines zweimonatigen Aufenthalts in Kapstadt das Album "Rogue State of Mind" auf, auf dem sich zahlreiche Südafrikanische Rapgrössen wie Godessa und Teba mit schweizer Produzenten und Rapper zur "Rogue State Alliance" vereinigten. Der Erlös des Albums dient der weiteren Finanzierung der Projekte, welche die "Rogue State Alliance" in den Townships von Kapstadt iniziiert hatten. Nachdem Greis im letzten Monat bei der Slangnacht den Award als Bester nationaler Solo-Künstler gewann, obwohl sein letztes Soloalbum schon vier Jahre zurücklag, startet er am 3. November mit der Tour zum neuen Album, auf der er von DJ Claud, Taz und J.J. Flueck an den Drums begleitet wird.

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DJ Steve Supreme

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Steve Supreme

Einen Rückblick auf Steve Supreme’s (mit bürgerlichen Namen: Steven Hack, Geb. 06.10.1978) DJ-Karriere zu schreiben, kommt nahezu dem Auftrag gleich, einen Rückblick auf Steves Leben zu schreiben. Zu früh verschmelzen Musik und Leben, zu lange schon sind sie nicht mehr wirklich trennbar und isoliert anzusehen. Steve Supreme fühlt seinen Sound, liebt seinen Sound, lebt seinen Sound.

It was all a dream…

Einen Rückblick auf Steve Supreme’s DJ-Karriere zu schreiben, kommt nahezu dem Auftrag gleich, einen Rückblick auf Steves Leben zu schreiben. Zu früh verschmelzen Musik und Leben, zu lange schon sind sie nicht mehr wirklich trennbar und isoliert anzusehen. Steve Supreme fühlt seinen Sound, liebt seinen Sound, lebt seinen Sound.
Die Musik war immer da. Im zarten Alter von sechs Jahren begeisterten ihn funky Vibes wie: Chacka Khan, die Jackson 5 oder Diana Ross, die über den grossen Teich gesandt wurden. Ihn faszinierten der Rhythmus und die Leidenschaft, die ihm diese Künstler übermittelten. So war es für seinen, aus British Guyana stammenden, Vater auch nicht verwunderlich, als sein Sohn mit elf Jahren über das Skateboarding zum Breakdancing und zu Graffiti kam, wo er zum ersten Mal seinen Gefühlen für diese neue Liebe freien Lauf lassen konnte. Steves Herz schlug damals – wie auch Heute noch – für Black Music, sprich: HipHop, R & B, Funk, Soul und Ragga.

Steve Supreme in da club…

Nachdem Steve zuerst in kleinen Locations am linken Züriseeufer (Nova, Manus Bar Lounge, Industrie) die Leute mit seiner Musik begeisterte, erweiterte er sein musikalisches Einzugsgebiet später auf den ganzen Kanton Zürich. Es folgten Bookings für diverse Anlässe in bekannten Zürcher Locations wie dem Volkshaus, dem Dynamo, dem Kaufleuten, der Roten Fabrik und dem Palais X-tra. Wer an einem dieser Anlässe dabei war und Steve’s Begabung, das Partyvolk zum Feiern zu bringen, miterlebte, wird verstehen wieso Supreme von diesem Zeitpunkt an mit Angeboten von zürcher Top-Clubs überhäuft wurde. Regelmässig erfreute er die Tanzeifrigen im Le Bal, im Oxa, im Acqua, im Besame Mucho und im UG.

Doch Steve Supreme ist auch ausserhalb von Zürich schon lange kein unbeschriebenes Blatt mehr. In den letzten Jahren wurde er etliche Male von Clubs ausserhalb Zürichs gebucht – zum Beispiel vom Casineum in Luzern, dem Liquid in Bern, dem Diamond Club in St. Moritz, die Grabenhalle, Kugl und das Backstage in St.Gallen, der Kuppel und der Kaserne in Basel um nur einige zu nennen. Damit nicht genug: Steve Supreme’s Bekanntheitsgrad ignoriert längst die Landesgrenze, er stand bereits an den Turntables der deutschen Clubs VIVA, C’a D’oro, Zollamt und Zapata, sowie in einem Kroatiens grössten Clubs dem, Gotham Club in Zadar oder Zabgreb’s Club Gjuro! Auch am Pro Skater Challenge 2004, einem Grossanlass in München, verzauberte Steve die anwesende Crowd. Erst kürzlich spielte er sogar in New York im Club Bob’s an der Lower East Side, dem Club Level V Downtown im Meatpacker District und am folgenden Tag gleich auch noch im weltbekannten Adidas Store in Soho.

Dass grosse Acts, die Touren, gerne von grossen DJs unterstützt werden, wissen auch die Organisatoren von Hiphopshows.ch. Dort durfte Steve Supreme zwecks Aftershow Partys von Das Efx (USA), Afu Rah (USA), Delinquent Habits (USA) und Die Sekte (Sido, D) antreten; In anderen Locations für Acts wie Jay-Z, (USA), The Sugar Hill Gang (USA), Pharoahe Monch (USA), PMD (EPMD, USA), K-Solo (USA), DJ Honda (JAP), DJ Scratch (USA), The X-Ecutioners (USA), DJ Babu (Dilated Peoples, USA), Visionaires feat. Rhettmatic (Beatjunkies,
USA), Lords of the Underground (USA), Curse (D), Saïan Supa Crew (F) und noch viele mehr.

Steve ist alles in einem, beeinflusst von der Musik und den Erfahrungen von Gestern, spielt er Heute in den
besten Locations, bereitet vielen Partypeople Freude und lässt viele DJs zittern, die nach ihm die noch glühenden Turntables bedienen müssen. Und doch ist er hauptsächlich der DJ von Morgen, denn Steve Supreme hat ein unglaubliches Talent zu spüren, was die Leute hören wollen und zu realisieren, wie er die Zeit, in der er auflegt zu einem unvergesslichen Erlebnis gestalten kann.

DJ Pfund500

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Pressetext folgt

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DJ Johny Holiday

www.myspace.com/johnyholiday
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Johny Holiday

Ein weiser Mann sagte einmal, der Mensch solle die Talente nutzen, die er hat. Diese Erkenntnis bewog Johny Holiday dazu, die Finger von Stiften und Dosen zu lassen und sich den Turntables zuzuwenden, welche er durch seinen Cousin, der sich ebenfalls als DJ verdingte, kennen und schätzen gelernt hatte.

Bald packte er seine 1210er und bezog zusammen mit seinem Schulfreund Fetch einen Luftschutzkeller in Schönenbuch wo in dieser Zeit die Crew Brandhärd entstand. Erste Shows und Veröffentlichungen folgten und das Finden seines charakteristischen Stils komplettierte diese Entwicklung.

Das Streben, den Zuhörern mit seinem Schaffen eine Botschaft näher zu bringen, sowie sein Widerwille gegenüber stundenlangem Training veranlasste Johny Holiday dazu, sich nicht als Turntablist etablieren zu wollen. Mit seiner unerschöpflichen Sammlung an Vocal-Cuts versteht er es, sich unverkennbar in die Themenvielfalt seiner Musik einzufügen.

Vor einiger Zeit begann Johny Holiday weiterreichendere Ziele in Angriff zu nehmen und produziert seither erfolgreich Beats für diverse TripleNine Artists und ist Teil der Crew von Bounce auf Virus.

Nicht nur aufgrund seiner Körpergrösse fällt Johny Holiday auf, indem er stets den Überblick behält. Sein Agieren im Hintergrund und sein organisatorisches Geschick machen ihn zu einer Schlüsselfigur seines Umfeldes.

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DJ Sweap

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DJ Sweap ist seit 1999 aktiver Mixtape- und Club DJ. Er ist fester Bestandteil und Hausproduzent von NoCode Music in Zürich.

DJ Sweap hat sich durch seine unzähligen Mix-CD releases zu einem der aktivsten DJ’s der Schweiz etabliert. Die CD’s bestechen mit exclusiven Beiträgen von internationalen Stars wie Fler (Aggro / DE), Sido (Aggro / DE) Kool Savas (Optik / DE), Olli Banjo (DE), Harris (DE), Fard (DE) oder Azad (Bozz / DE) bis hin zu nationalen Rap Grössen wie Griot (Universal), Wicht (NoCode) oder EKR (Emi) für welche Sweap ebenfalls als Produzent tätig war.

Als Live-DJ war Sweap auf Tour mit Griot, Wicht und EKR mit welchen er über 70 Shows in der ganzen Schweiz machte.

Als Warm-Up oder Afterparty DJ hat Sweap Stars unterstützt wie zum Bsp.: 50 Cent (US), Sido (DE), Fler (DE) Kool Savas (DE), Bushido (DE), Azad (DE), Xzibit (US), Common (US), Masta Ace (US) oder DJ’s wie DJ Whoo Kid (G-Unit / US), Clinton Sparks (P. Diddy / US), DJ BinIchNich (DE) u.a.Als Warm-Up oder Afterparty DJ hat Sweap Stars unterstützt wie zum Bsp.: Bushido (DE), Azad (DE), Sido (DE), Kool Savas (DE), Xzibit (US), Common (US), Masta Ace (US) oder DJ’s wie DJ Whoo Kid (G-Unit / US), Clinton Sparks (P. Diddy / US) u.a.

Nachdem im 2006 das Video vom Mixtape mit Kool Savas “Wie er“ mehrere Wochen in die Top 5 der MTV TRL Charts gevotet wurde, schafften es Sweap & Pfund ende 2007 dies noch zu übertreffen. Das Video für deren neuster Streich mit Fler “Mein Sound“ wurde bei TRL auf die 1 gevotet. Die Produktion erschien über Aggro Berlin und enthält exclusive Beiträge aller Aggro Stars und vielen anderen deutschen Rappern wie Fard (60 Terrorbars), Jonesmann, Harris, Olli Banjo, etc…

Die Referenzen seiner Clubauftritte reichen vom noblen Kaufleuten (ZH), über’s Oxa (ZH), Fame (ZH), Toni Molkerei (ZH) oder Froschkönig (LU) bis zu kleineren Clubs wie Orient (SH), Loft (LU), Mascotte (ZH), Kanzlei (ZH) oder Acqua (ZH).

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